Regattabericht: Nievenheimer Teller 2015

Kinder und Eltern sammeln Opti-Regatta-Erfahrungen

 

Den Nievenheimer Teller 2015 gab sich einmal anders: Am 21. Juni starteten am Nievenheimer See 17 Opti-Kinder bei unserer traditionellen Opti C und Opti B Regatta das Rennen um den Nievenheimer Teller.

Für viele Kinder war es die erste Regatta, sie haben zum Teil erst diese Saison mit dem Segeln begonnen. Bei wechselnden Wind- und Wetterverhältnissen sind alle Kinder die beiden Wettfahrten hervorragend gesegelt. Nachdem unser Wanderpokal „Nievenheimer Teller“ letztes Jahr einen Ausflug nach Düsseldorf gemacht hat, bleibt er dieses Jahr im Heimatverein, und Ole darf sich über den Teller in seinem Zimmer freuen.


Aber nicht nur für einige Kinder war es die erste Opti Regatta. Viele Eltern und Geschwister konnten es kaum erwarten, auch einmal oder mal wieder in dieser beliebten Bootsklasse zu segeln. Die Flüsterpost der Ü14-Wertung funktionierte auch über Vereinsgrenzen hinweg, und so kam es zu diesem besonderen Lauf:


Optimismus und Optimist passen gut zusammen, waren doch beim diesjährigen „Nievenheimer Teller“ tatsächlich 17 Segler und eine Seglerin Ü14 optimistisch genug, ohne Wind und bei Regen in diese kleinen Miniboote zu hüpfen, um das Opti Master zu bestreiten.


Von den zuvor gestarteten Kids mit netten Tipps versorgt und von Mitstreitern des Tiefgangs befragt, ob man in den Backskisten Bierkisten dabei hätte, wriggten, schaukelten und paddelten wir zum Startboot. Dabei kam sogar einmal ein Hauch Wind auf, der von den meisten nicht bemerkt wurde und zum Staunen darüber führte, warum wir wenigen so gut voran kamen.


Schon an der Startlinie gab es Kurioses, in einem Opti saßen gleich zwei junge Männer, banden das Tuch weg und griffen zu Paddeln, andere drehten das Heck voran, manch einer suchte die Startboje, an der ich festgemacht hatte um nicht zu früh darüber hinweg zu fahren. Ohne Wind ging das Paddeln mit Pütz und Wriggen los. An der ersten Wendeboje konnte ich (Martina) – still und heimlich dicht an der Boje vorbei – das Optiknäuel der paddelstärkeren Männerfraktion hinter sich lassen und kämpfte sich tapfer um die zweite Boje herum zurück zur Ziellinie. Grosses Gelächter und Spaß in allen Booten, auch als wir auf dem Rückweg zum Steg von Platzregen komplett durchnässt wurden.


Nächstes Jahr gerne wieder. Dank an die Wettfahrtleitung und an die Organisatoren, die den Tag so toll gestaltet haben, auch die Gäste von außerhalb hatten trotz des suboptimalen Wetters Ihren Spaß.

Martina Maxeiner