470er - Herbstregatta

Am 24./25.09. nahmen mein Vorschoter, Simon Spohr, und ich an der 470er Herbstregatta auf dem Zwischenahner Meer teil.

 

 

 

Durch die vielen Prüfungen die wir schreiben mussten, waren wir seit der Junioren WM im Juni, bei der uns gezeigt wurde was Training ausmacht, nicht mehr zum Segeln gekommen und hofften, dass wir nicht schon wieder alles verlernt hatten (es war erst das dritte Mal, dass wir zusammen auf dem Boot saßen).

 

Der Samstag lief durchwachsen. Bei strahlendem Sonnenschein und böigem, stark drehendem Wind machte sich unser fehlendes Training bemerkbar. Unsere Starts liefen nicht gut und es haperte oft an den einfachsten Dingen. So blieb uns nach der Startkreuz nur noch aufzuholen, was uns auch gut gelang. Insgesamt konnten wir mit den Plätzen zwei, drei und wieder zwei und Gesamtplatz zwei am Abend zufrieden sein.

 

Sonntags lief es dann viel besser. Mit mehr Selbstvertrauen und einer besseren Abstimmung konnten wir die Starts gewinnen und unseren eigenen Plan aussegeln. Im Ergebnis waren wir und das insgesamt führende Team schon nach der Startkreuz weit vor dem Rest des Feldes. Diesen Zweikampf hielten wir ungefähr anderthalb Runden durch bevor wir immer weiter hinter die Führenden zurückfielen und eine Rennen im Niemandsland fuhren. Das gleiche Bild bot sich in der zweiten Tageswettfahrt, so dass wir zwei verdiente zweite Plätze einfuhren.

 

Insgesamt blieb es bei unserem zweiten Platz vom Vortag, der unser erstes Podest in der dritten Regatta bedeutete. Den ersten Platz belegten sehr souverän Uti und Frank Thieme aus Berlin. Auf Platz drei folgten Neele Steinert und Catrin Janssen

 

Wir können mit unserem Ergebnis wirklich zufrieden sein, auch wenn die Erkenntnis bleibt, dass wir einen Großteil des Feldes zwar problemlos hinter uns lassen konnten, der Erste aber noch in unerreichbarer Ferne lag. Wir werden mehr segeln und dann auch weiter nach vorne gucken können.

 

 

 

Julian Halle