3. Platz U17

Copyright by Jens Schröder
Copyright by Jens Schröder

IDJM Europe 2018

 

 Ida Otte holt den  

 3. Platz bei U17!

 

bei der Seglervereinigung Hüde am Dümmer (9.5.-13.5.2018)

Im vergangenen Sommer habe ich mich nach vielen Jahren im Opti dazu entschieden, in die Europe-Klasse umzusteigen. Seitdem habe ich auf die Deutsche Jugendmeisterschaft hintrainiert. In den Herbstferien war ich mit dem Sailingteam Hawei am Gardasee, während des Winters habe ich mit den Seglern des Europe-Teams Niedersachsen an den Fitnesswochenenden teilgenommen. Seit März wurden wertvolle Wasserstunden gesammelt. Ich habe mich die ganze Zeit auf die Meisterschaft gefreut und im Training immer Alles gegeben.

 

Anreise und Vermessung

Am 7.5 bin ich mit dem Zug nach Dortmund gefahren und von dort aus mit meinem Opa weiter an den Dümmer.

Wir sind abends angekommen und haben uns zuerst einen Stellplatz für das Wohnmobil gesucht.  Mittwoch haben wir mein Boote vermessen lassen und noch ein paar Dinge verbessert. Ich fand toll, dass sich alle bei Problemen gegenseitig geholfen haben und man jeden fragen konnte. Bei mir war alles in Ordnung und ich konnte mein Boot nach der Vermessung wieder aufbauen. Weil ich am nächsten Tag ausgeschlafen sein wollte, bin ich  dann auch früh ins Bett gegangen.

Tag 1:

Am ersten Segeltag hatten wir richtig gute Bedingungen. Es war mittlerer Wind mit regelmäßigen Drehern und Sonne. Wir sind wie geplant vier Läufe gesegelt. In den ersten beiden Rennen lief es sehr gut für mich und ich bin einen 15. und dann einen 10. Platz gefahren. In den Rennen danach wurde es mehr Wind, aber trotzdem hatte ich noch gute Ergebnisse. Am Ende des Tages war ich 15te in der Gesamtwertung. Ein Highlight war die Tombola. Ich gewann 10 kg Vollkorn-Nudeln. Die reichen sicher ein Weilchen, auch wenn ich wir das eine oder andere Training am See damit füttern. Aber erst einmal gab es Fast-Food beim traditionellen Burger-Abend.

Tag 2:

Freitag war der Flautetag. Die Jury hatte sich von Anfang an auf die Vorhersage verlassen und direkt morgens den Start auf 16:00 Uhr verschoben.  Das war für alle Segler eine Erleichterung. Wir konnten uns so ohne Startbereitschaftsstress dem Eisessen, Kickern und Tischtennis spielen widmen - oder einfach warten. Letzten Endes kam selbst nachmittags kein Wind und wir haben nicht einen Lauf geschafft. Den Abend schauten wir den dritten Teil von „Fuck Ju Göthe“ bei Popcorn, Nachos und Co. Den ersten und zweiten Teil gab's ja schon bei der letzten Jugend-Deutschen im Herbst in Travemünde.

Tag 3:

Dritter Regattatag: Ostwind! Das bedeutet am Dümmer sehr drehigen, ungleichmäßigen Wind. Trotzdem sind wir vier sehr faire Läufe gefahren. Für mich lief es nicht so gut, aber auch das gehört dazu. So manch einer ärgerte sich über die Tagesergebnisse. Spätestens als der DJ das Kommando übernahm war aber die Laune bei allen wieder gut.

Tag 4:

Der letzte Tag war nochmal ein toller Abschluss. Es waren ähnliche Bedingungen wie am Vortag und ich konnte noch einmal einen schönen achten Platz fahren.  

Nach dem letzten Rennen war dann klar , dass ich den dritten Platz in der U17 Wertung sicher hatte. War ich am Samstag über die Ergebnisse und den dadurch schlechtere Platz in der Ergebnisliste enttäuscht, war ich nun mit dem Gesamtergebnis zufrieden. Zumal es  in dem Startfeld von 45 Booten nur einen einzigen Teilnehmer gab, der noch jünger war als ich.

 

Nach dem Segeln haben wir die Boote für die YES in Kiel verladen. Im Anschluss fand dann die Siegerehrung statt. Ich bekam meine erste Bronzemedaille bei einer „Deutschen“. Danke an die Trainer für ihre Geduld!

 

Es war einfach eine tolle Organisation: Die Rennen wurden von der Jury sehr fair ausgerichtet, das Programm runderherum war „besser geht’s nicht“ und es wurde bei jeder Entscheidung immer zuerst an die Segler gedacht. Ich komme gerne wieder zu einer Regatta an den Dümmer!