Regattabericht Julian Halle

Aller guten Dinge sind drei…

 

… deshalb kommt jetzt die Zusammenfassung unserer letzten drei 470er Regatten.

 

Nach dem Saisonauftakt in Steinhude nahmen wir vom 28.-30.04. am Sparkassencup in Schwerin teil. Wie so oft wenn wir in Schwerin sind, handelte es sich um eine Leichtwindregatta, bei der wir viel Zeit mit warten an Land und auf dem Wasser verbrachten. Dabei konnten wir uns in einem sehr stark besetzten Feld gut verkaufen und waren mit unserer Leistung zufrieden.  Wir mussten leider schon einen Tag früher abreisen. Passend dazu kam (natürlich) auch der Wind zurück und bescherte den verbliebenen Teilnehmern auch noch Starkwindbedingungen.

 

Da wir aus terminlichen Gründen leider nicht an der Deutschen  Junioren Meisterschaft teilnehmen konnten, beschlossen wir uns eine Woche später unseren YCBL 470er Kollegen anzuschließen und die „Krombach-Kringel“ an der Krombachtalsperre zu segeln.

Die Regatta begann für uns bereits sehr unglücklich. Im ersten Lauf lagen wir noch souverän in Führung, als sich der Spinnacker nicht mehr bergen ließ. Wir mussten den Lauf leider aufgeben und das Boot an Land für den zweiten Lauf wieder startklar kriegen. Bei den restlichen Läufen fanden wir keinen Rhythmus mehr und segelten unseren eigenen Erwartungen weit hinterher. Am Ende landeten wir auf einem ernüchternden siebten Platz.

Zum Glück lief es bei einem anderen YCBL-Team sehr viel besser: Jockel und Stefan Oetken belegten den dritten Platz und verfehlten den zweiten Platz nur um Haaresbreite.

Als weitere Boote mit Leverkusener Beteiligung erreichten Aliska Brugmans und Anna Halle Platz zehn vor Max Pleger und Beatrice Badouin auf Rang elf.

 

Dieses Wochenende, am 02. Und 03. Juni, ging es für uns nach einer längeren künstlerischen Pause für den Sauerlandcup an den Sorpesee. Und die „Erholung“ hatte uns offenbar gut getan. Bei schwierigen, leichten und stark drehenden Bedingungen konnten wir uns den zweiten Platz sichern. Im letzten Lauf lagen wir in Führung und hätten auch insgesamt den ersten Platz erreichen können. Leider musste dieser Lauf wegen des komplett einschlafenden Windes abgebrochen werden und wir konnten uns nicht mehr verbessern. Trotzdem waren wir mit dem Ergebnis zufrieden.

Souveräne Sieger wurden Miriam van den Hout und Sabrina Jäkel Doffing. Punktgleich mit uns auf Platz drei folgten Kristof Doffing und Jan Kaminski. Max Pleger und Beatrice Badouin erreichten Platz fünf, Aliska Brugmans und Anna Halle punktgleich mit den vier Teams vor ihnen Platz neun.

 

 

 

von Julian Halle