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Mitsegelvereinbarung

Stand 28.03.2022

Regel 1 – Schiffsbesatzung

Die Besatzung des Schiffes besteht aus dem Skipper und mindestens zwei Mitseglern, maximal wird das Schiff mit sechs Personen belegt. Eine von dieser Regelung abweichende Besatzungsstärke bedarf der einvernehmlichen Zustimmung von Skipper, Crew und Obmann Fahrtensegeln. Der Skipper trägt Sorge dafür, dass er und Crew über ausreichend Eignung und Kenntnisse verfügen, das Vereinsschiff sicher zu führen.

Regel 2 – Schiffsführung

Der Skipper bestätigt, dass er die gesetzlich vorgeschriebenen Befähigungsnachweise sowie ein UBI & SRC Sprechfunkzeugnis bzw. ein vergleichbares besitzt, die für Schiff und Revier erforderlich sind. Er bestätigt weiterhin, dass er über die notwendige Qualifikation, Sachkunde und Seemannschaft verfügt, Schiff und Crew sicher zu führen.

Der Schiffsführer trägt die uneingeschränkte Verantwortung für Schiff, Crew, Ausrüstung und Inventar. Er besitzt gegenüber den Mitseglern das Weisungs- und Entscheidungsrecht. Die Mitsegler sind verpflichtet, den Anordnungen des Skippers zu folgen.
Der Skipper verpflichtet sich, das Schiff navigatorisch, seemännisch und technisch gewissenhaft und sorgfältig zu führen.

Weiterhin ist der Skipper für ein ordnungsgemäß geführtes Logbuch verantwortlich. Als Urkunde sind Logbuch-Eintragungen zu unterschreiben. Das Logbuch ist Eigentum des Vereins und bleibt stets an Bord – außer bei Totalverlust des Schiffes.

Regel 3 – Versicherungen / Kaution

Für Schiff und Ausrüstung ist für das o.g. Fahrtgebiet eine Haftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden sowie eine Vollkaskoversicherung mit €1.000,00 Selbstbeteiligung je Schadensfall abgeschlossen. Der Verein erhebt daher für Fahrtentörns eine Kaution von € 1.000,00. Die Kaution wird von der dem Verein bekannten Kontoverbindung, die wirksam als Lastschrifteinzugskonto vereinbart wurde, eingezogen.

Für Risiken, die nicht von der Schiffsversicherung gedeckt werden, zum Beispiel grob fahrlässig verursachte Personen- und Sachschäden sowie Ansprüche von Crewmitgliedern gegeneinander wird empfohlen, eine persönliche Skipper-Haftpflichtversicherung abzuschließen. Die Kosten für die Skipper-Haftpflichtversicherung sind privat zu tragen und werden nicht vom Verein übernommen.

Regel 4 - Kosten / Gebühren

Pro Mitsegler und Woche wird eine Törngebühr erhoben, die in der Gebührenordnung des Vereins festgelegt ist. Kosten für An- und Abreise trägt jeder Mitsegler selbst. Kosten für Betriebsstoffe, Liegeplatzgebühren, Bordverpflegung und andere Törnkosten übernimmt die Crew.

Regel 5 – Rücktritt

 

Kann eine angemeldete Segelteilnahme nicht wahrgenommen werden und findet sich kein Ersatzmitglied, so ist die Hälfte der Törngebühr zu entrichten. Bei einer Pandemie, die nicht versicherungstechnisch abgedeckt ist, verfallen meine geleisteten Zahlungen.

Regel 6 – Übernahme / Rückgabe

Übernahme und Rückgabe des Schiffes erfolgen in dem vom Obmann Fahrtensegeln festgelegten Hafen. Übergabetermin und –zeit sind je nach An- und Abreisezeiten mit vorheriger und nachfolgender Crew bzw. mit dem Obmann Fahrtensegeln klar zu vereinbaren.

Der Skipper ist dafür verantwortlich, den Übergabehafen so rechtzeitig anzulaufen, dass das Schiff in einem einwandfreien und seeklaren Zustand übergeben werden kann. Dazu gehört unter Anderem

  • -  ein sauberes und aufgeräumtes Schiff unter und an Deck

  • -  leere und gespülte Fäkalientanks

  • -  volle Diesel- und Wassertanks, voller Dieselkanister, volle Gasflaschen (eine volleReserveflasche und eine funktionstüchtig       angeschlossen)

  • -  Ersatz von Betriebsstoffen wie z. B. Motoröl

  • -  Ersatz und Reparatur von verlorener bzw. beschädigter Ausrüstung und Schiffstechnik.    

Bei Übernahme und Übergabe kontrolliert der Skipper Schiff und Ausrüstung. Schäden, Verluste und Mängel sind in Logbuch und Übernahme-Protokoll aufzuführen. Weiterhin sind evtl. Schäden mit Fotos zu dokumentieren. Der nachfolgende Skipper und der Obmann LeYa sind in jedem Fall über alle Auffälligkeiten unverzüglich zu informieren. Bei verspäteter Rückgabe des Schiffes oder Verstößen gegen die vereinbarten Übergabemodalitäten haftet die dafür schuldhaft verantwortliche Crew für alle entstehenden Kosten.

Regel 7 – Wartung und Reparaturen

Skipper und Crew verpflichten sich, bei Bedarf die für den Schiffsbetrieb nötigen Wartungsarbeiten durchzuführen. Dazu gehören zum Beispiel Ölwechsel, Reinigung von Kühlwasser- und Dieselfilter, Fetten und Schmieren von stehendem und laufendem Gut.
Während des Törns entstandene Schäden und Verluste an Schiff und Ausrüstung sind so schnell wie möglich, spätestens bis zur Übergabe des Schiffes, zu beheben bzw. zu ersetzen. Der Skipper verpflichtet sich, rechtzeitig für notwendige Reparaturmaßnahmen oder Ersatzteilbeschaffung zu sorgen. Bei Kosten über € 250,00 ist die vorherige Zustimmung des Vorstands Fahrtensegeln oder Obmann LeYa erforderlich.

Regel 8 – Havarien und Schäden

Über alle Unfälle wie z. B. Grundberührungen, Kollisionen, Havarien oder Feuer an Bord sind Vorstand Fahrtensegeln und Obmann LeYa unverzüglich zu informieren. Der Skipper ist in allen Fällen zu einer detaillierten Logbuch-Eintragung und einem umfassenden Schadensbericht incl. Fotos verpflichtet. Die Fahrt darf nur fortgesetzt werden, wenn damit kein Sicherheitsrisiko für Schiff und Besatzung verbunden ist, und sich der Schaden nicht vergrößert.

  • Für schuldhaft verursachte Schäden und Verluste an Schiff bzw. Ausrüstung haftet der Skipper, soweit diese nicht von der Kasko- und Haftpflichtversicherung für das Schiff gedeckt sind. Das betrifft insbesondere grob fahrlässiges Verhalten und mangelnde Sorgfalt in Navigation und Seemannschaft.

Regel 9 - Gerichtsstand

Für alle Rechtsbeziehungen zwischen Verein und Mitseglern gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist     Neuss. Sind einzelne Regeln dieser Mitsegelvereinbarung unwirksam, bleibt die Gültigkeit der übrigen Regeln weiter       bestehen.

Regel 10 – Haftungsausschluss

Der Teilnehmer ist sich des Risikos bewusst, welches er durch die Teilnahme an Fahrten mit der Segelyacht "LeYa" eingeht und dass er selbst Körper-, Sach- und Vermögensschäden erleiden kann. Er nimmt diese möglichen Schädigungen in Kauf und nimmt auf eigene Gefahr teil. Im Falle einer Pandemie ist sich jeder teilnehmende Mitsegler der zusätzlichen Gefahren und Risiken, die von der Pandemie ausgehen, bewusst. Der Verein übernimmt keine Haftung für jegliche Schäden, die durch das pandemiebedingte Ereignis eintreten.

Nur insoweit, als durch die abgeschlossenen Versicherungen nicht abgedeckt, erklärt er seinen Verzicht auf alle Ersatzansprüche für Personen-, Sach- und Vermögensschäden gegen den Verein, den Schiffsführer und die anderen Mitsegler.

Mit Abschluss der Buchung akzeptiere ich alle Regeln der Mitsegelvereinbarung uneingeschränkt.

Regel 11 – Einzug von Törngebühr und Kaution

Die Teilnahmegebühr wird von der dem Verein bekannten Kontoverbindung, die wirksam als Lastschrifteinzugskonto vereinbart wurde, eingezogen.

Gast mit fehlendem SEPA-Mandat:  SEPA-Mandat-Formular liegt auf SERVICE/DOWNLOADS (ausdrucken, ausfüllen,

                                                   unterschreiben, einscannen und an die Geschäftsstelle weiterleiten)

Skipper (Fahrtentörns) für Einzug der Kaution: SEPA-Mandat-Formular liegt auf SERVICE/DOWNLOADS (ausdrucken,

                                                                    ausfüllen, unterschreiben, einscannen und an die Geschäftsstelle weiterleiten)

Ohne SEPA-Mandat für den Einzug von Törngebühr und Kaution kann keine Törnbuchung erfolgen.

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