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Yacht-Club Bayer Leverkusen

Hafenmanövertraining

  • 24. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Saison 2026 auf der LeYa startet mit intensivem Hafenmanövertraining

Mit dem offiziellen Start in die Saison 2026 hat die LeYa direkt Fahrt aufgenommen: Kurz nach dem Auswintern begann am 28. März das erste Hafenmanövertraining. Damit fiel der Auftakt für eine Reihe praxisnaher Trainingsformate, die nahtlos ineinander übergingen.

Im Anschluss an das Hafenmanövertraining folgten das Schnuppersegeln, das Skippertraining „Basic Segeln im Gezeitenrevier“ sowie das Format „Train the Trainer“. Damit wurde bereits früh in der Saison ein breites Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten angeboten.

Doch zurück zum Hafenmanövertraining – einem der wichtigsten Bausteine in der Segelausbildung. Hier gilt vor allem eines: üben, üben, üben. Denn kein Hafenmanöver gleicht dem anderen. Unterschiedliche Faktoren wie Windverhältnisse, Strömung oder auch der verfügbare Platz im Hafen stellen die Crew immer wieder vor neue Herausforderungen.

Ein zentraler Bestandteil des Trainings ist zudem das sichere Beherrschen grundlegender Fertigkeiten an Bord. Dazu zählen insbesondere Knoten und das gezielte Werfen von Leinen. Gerade beim Anlegen oder in engen Situationen wie Schleusen ist es entscheidend.

Um ein Gefühl für das Schiff zu entwickeln, werden gezielte Übungen durchgeführt: Das Halten der Position gegen den Wind – sowohl vorwärts als auch rückwärts –, das Drehen „auf dem Teller“ sowie der bewusste Einsatz des sogenannten Radeffekts. All diese Fähigkeiten sind essenziell, um An- und Ablegemanöver sicher und kontrolliert durchzuführen.

Besonders beim längsseits Anlegen kann der Radeffekt gezielt genutzt werden. Die LeYa verfügt über einen linksdrehenden Propeller, wodurch die sogenannte „Schokoladenseite“ an Steuerbord liegt. Generell sollte beim Anlegen stets nur so viel Fahrt im Schiff sein wie unbedingt nötig, um die Manövrierfähigkeit zu erhalten. Im Zweifel gilt: lieber noch einmal neu ansetzen, als ein unnötiges Risiko einzugehen.

Während der Trainingstage wuchs die Crew zunehmend zusammen und gewann spürbar an Sicherheit – sowohl im Umgang mit den Leinen als auch bei der Durchführung der verschiedenen An- und Ablegemanöver. Die Abläufe wurden routinierter, die Kommunikation klarer und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten größer.

Ein besonderer Dank gilt Skipper Dieter, der die Crew souverän durch die Trainingstage geführt hat. Die Teilnehmenden konnten enorm viel lernen – eine Erfahrung, die sich definitiv lohnt. Hafenmanövertrainings dieser Art sind nicht nur für Einsteiger sinnvoll, sondern sollten auch von erfahrenen Seglerinnen und Seglern regelmäßig wiederholt werden.


Eure Crew der LeYa

Dieter, Eva, Henry, Matthias, Michaela und York

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