Die Falcon

Der Falcon ist ein hochwertiges, modernes und schnelles Boot, mit einer geräumigen selbstletzenden Plicht. Das Konzept dieses Bootes wurde so ausgelegt und entworfen um sportlich auf Seen, Flüssen, Flussmündungen und Küstengewässer mit großen Buchten bis zu einer Windstärke bis   6 Bft. und einer maximalen Wellenhöhe von zwei Metern zu fahren. Dieses Boot entspricht demnach der Entwurfskategorie C / Richtlinie Sportfahrzeuge 94/25/EG.

Um die nötige Erfahrung zum Segeln der Falcon zu erwerben, soll der Falcon nur in Begleitung eines erfahrenen Seglers gesegelt werden.

Abhängig von der Windstärke und der Segelerfahrung soll die Falcon mindestens mit der Personenzahl aus der unterstehenden Tabelle gefahren werden.

Windstärke Bft

Min. Personenzahl

Großsegel

Vorsegel

< 3

3

ungerefft

ungerefft (Genua)

3-4

3

ungerefft

ungerefft (Genua)

4-5

4

1.Reff

1/4 eingerollt (Fock)

> 5

4

2.Reff

1/2 eingerollt (Sturmfock)

Die Segelkombination ist eine Empfehlung und hängt von der Erfahrung und dem Gewicht der Crew, dem Segeltrimm, dem Kurs, der Welle und dem Fahrgebiet ab.

 Reffe die Segel, wenn das Boot nicht mehr komfortabel und kontrolliert gesegelt werden kann. Bei einer zu großen Segelfläche im Verhältnis zur Windstärke kann der Skipper die übrigen Mitsegler in Gefahr bringen, oder Schäden am Boot anrichten. 

 


Der Schwertzugvogel

 Der Schwertzugvogel ist eine nationale Einheitsklasse des deutschen Segler Verbandes. Er wurde 1960 als Wanderjolle entworfen. Heute gibt es diesen Bootstyp als ursprüngliche Wanderjolle bis hin zum einem durchkonstruierten Regattaboot. Unsere Crewboote sind als Ausbildung und Trainingsboote geriggt. Die Boote verfügen daher nur über eine Grundausstattung zum Segeltrimmen.

Der SZV ist eine zwei-Mann Jolle. Er soll also immer mit mindestens zwei Seglern gesegelt werden. Aufgrund des Travellers, der die Plicht teilt, gibt es eine räumliche Zuordnung für Steuermann und Vorschoter. Daher sind die Schoten zur Segelführung und Leinen zum Trimmen der Vorsegel zum Platz des Vorschoters gelegt, die Großschot zur Segelführung und Leinen zum Trimmen des Großsegels (außer Baumniederholer) sind zum Steuermann Platz gelegt.

Beim SZV wird immer zuerst die Fock oder Genua gesetzt, da erst mit dem Spannen des Vorlieks die richtige Riggspannung eingestellt wird. Diese wird über den Kamm der Fockfallaritierung und dem anschließenden durchsetzen des Vorlieks (bis die blaue Kugel am Anschlag ist) eingestellt. Siehe dazu auch die Tabelle.

Windstärke Bft

Min. Personenzahl

Fockfall-Aritierungskamm

Großsegel

Vorsegel

<2

2

2.Hacken

ungerefft

Genua

3

2

3.Hacken

ungerefft

Genua

3-4

2

3.Hacken

ungerefft

Fock

>5

2

3.Hacken

Reff

Fock

Die Segelkombination ist eine Empfehlung und hängt von der Erfahrung und dem Gewicht der Crew, dem Segeltrimm, dem Kurs, der Welle und dem Fahrgebiet ab.

 

Die BM - Jolle

 

 

Die BM-Jolle ist ein friesisches offenes gaffelgetakeltes Kielboot, das 1926 konstruiert wurde. Sie gehört somit zu den klassischen Yachten. Das Boot verhält sich aufgrund des 100 kg Kiels und einer Segelfläche von 16m² sehr gutmütig. Da es zudem nur Fallen zum Segel setzen und Schoten zur Segelführung hat, eignet es sich sehr gut für die ersten Segelübungen. Das Boot kann bei leichten Winden alleine oder aber auch mit fünf Leuten gesegelt werden. Ab einer Windstärke von 3 Bft. sollte man es nicht mehr alleine segeln und ab 5 Bft. sollte das Reff ins Großsegel eingebunden werden.

 

 

 

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